Marlies´ Hunde

DIGITAL CAMERAMarlies Furrer, Jahrgang 1956, ist gebürtige Schweizerin und betreibt seit 2011 in einer Finca in der Nähe von Sevilla, Andalusien, eine Auffangstation für alte, kranke und behinderte Hunde. Sie unterstützt das örtliche Tierheim El Coronil und finanziert sich ausschließlich durch ihre eigene Rente und gelegentlichen Spenden aus dem Ausland.   Unter "Hunde in der Vermittlung"  finden Sie Marlies´ Hunde, die ein Zuhause suchen. Sie möchten Marlies unterstützen? Sie möchten einem ihrer Hunde ein Zuhause oder Pflegeplatz anbieten? Kontaktieren Sie Marlies direkt über ihre Homepage oder per Email: marylou24@bluewin.ch Link zur Homepage von Marlies Furrer und ihrer Auffangstation Marlies über sich: Ich bin in der Schweiz aufgewachsen und war bis 2011 voll arbeitstätig als Telefonistin/Receptionistin. Im Jahre 1994 habe ich meinen Mann kennengelernt und wir haben einen Hund aus dem Tierheim adoptiert. 2003 kam dann unser erster Spanier zu uns. Aileen war eine alte Braca, seither bin ich Pointer- und Braco-Fan und habe mit dem Tierschutz angefangen. Ich habe von der Schweiz aus aktiv im spanischen Tierschutz mitgearbeitet und bin dann schlussendlich in einem andalusischen Refugio hängen geblieben, den ich aktiv unterstützte. Leider wurde ich 2011 aus gesundheitlichen Gründen arbeitsunfähig. In der Schweiz wurde es zu einer Tortur, mit bis zu 6 Hunden spazieren zu gehen. Man ist nicht gern gesehen von Jägern, Radfahreren, Joggern etc. So reifte bei uns der Gedanke, nach Spanien  auszuwandern - und da ich in Andalusien Freunde hatte, mieteten wir 2011 eine Finca in der Nähe von Sevill, ganz in der Nähe des Refugios, welchen ich seitdem mindestens 1x wöchentlich besuche. Mit nach Spanien gekommen sind natürlich unsere sechs Hunde (die somit wieder in ihrer ursprünglichen Heimat landeten), drei Pferde und vier Enten. Wir fanden bei unserem Einzug in der Finca eine Ziege, zwei Hängebauchschweine und Hühner vor - sie  waren vom Vormieter einfach da gelassen worden. Eine kleine Hündin hauste alleine in einem kleinen Zwinger und eine Minihündin war abseits an einer Mauer an einer kurzen Kette angebunden. Dies waren unsere ersten Notfälle, die bei uns ihr Zuhause fanden. Bald wurden weitere Notfälle bei uns abgegeben. Mein Mann pflegte die sogenannten "Nutztiere" und ich die Hunde. Momentan leben etwa 20 Hunde auf der ca. 2 Hektar grossen Finca. Leider konnte mein Mann seine Penion nicht lange geniessen und er starb im September 2014. Das war ein grosser Schock für mich und ich bin unsagbar traurig. Nun muss ich praktisch für zwei arbeiten und ich komme an die Grenzen meiner Belastbarkeit und meine defekte Schulter machte mir sehr zu schaffen. Ich muss mich organisieren und bin auf Hilfe angewiesen. Von meiner Finca kann man schreiben, dass es eine Auffangstation ist für alte, behinderte und kranke Hunde. Ich lebe nur von meiner Rente und von einem kleinen Erbe, das bald aufgebraucht ist. Das Tierheim El Coronil, das ich versuche mit Adoptionen, finanziell und mit Botengängen (Tierarzt, Futter etc.) zu unterstützen, ist praktisch mittellos, da die verschuldete Gemeinde kein Geld für dessen Finanzierung übrig hat. Manchmal bekomme ich von Schweizer Orgas kleine Spenden und sie nehmen mir manchmal Hunde ab. Vor allem Magda versucht mir zu helfen, wo sie kann. Durch sie können wir zwei mal pro Jahr gratis Hunde kastrieren lassen. Sie unterhält in Malaga eine kleine Station. Die Bevölkerung hier kann mir nichts geben, sie haben ja selber nichts. Im Gegenteil, sie laden Hunde bei mir ab und vergessen sie einfach. Meine Hunde leben mit mir im Haus und auf dem zirka 2 Hektar großen Gelände, ohne Zwinger. Das Leben hier im Tierschutz ist sehr, sehr schwer und ich bin immer noch am Lernen "Nein" zu sagen. LG Marlies
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